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Pressemitteilung: 19.12.2011 / Gemeinsam stark für erneuerbare Energien Vier kommunale Energieversorger aus dem Landkreis Rottweil wollen gemeinsam mit der EnBW Projekte für die erneuerbare Energieerzeugung entwickeln und umsetzen. Dazu haben vergangenen Freitag in Rottweil Vertreter der Energieversorgung Rottweil (ENRW), der Stadtwerke Schramberg, der Stromversorgung Sulz, der Gemeindewerke Hardt und der EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.
Udo Huber,
Techn. Geschäftsführer Stromversorgung Sulz GmbH Beitrag zur Energiewende "In der aktuellen politischen Diskussion wird immer wieder herausgestellt, dass zur Erreichung der Ausbauziele interkommunale Zusammenarbeit erforderlich ist. Mit einer gemeinsamen Gesellschaft wollen wir einen weiteren Schritt in diese Richtung machen", unterstreichen die Aufsichtsratsvorsitzenden. Mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen bringen die Partner ihr Know-how bei der Erzeugung und Verteilung von Energie aus Sonne, Wasser, Wind, Geothermie und Biogas ein. "Wir Energieversorger vor Ort leisten schon jetzt mit unseren regionalen Projekten einen Beitrag zur Energiewende", erklären Christoph Ranzinger und Peter Kälble, Geschäftsführer der ENRW und der Stadtwerke Schramberg. So betreiben die Stadtwerke Schramberg bereits eine Windkraftanlage und sechs Solaranlagen - darunter zwei Bürgersolaranlagen, die Stromversorgung Sulz ein Wasserkraftwerk am Neckar, die ENRW eine Biogasanlage zur Nahwärmeversorgung und die Gemeindewerke Hardt diverse Photovoltaikanlagen. Die EnBW bringt ihre Erfahrung ein, die sie beispielsweise mit Wasserkraftwerken wie auch mit dem Eigenbetrieb und der Netzeinbindung zahlreicher EEG-Anlagen unterschiedlicher Größe macht. Außerdem begleitet der Energieversorger mittlerweile 45 Bürger-Energiegenossenschaften im Land. Kräfte bündeln Wenn es darum geht, regionale Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien zu verwirklichen, sieht EnBW-Beteiligungsmanager Ulrich Kirner in einer solchen Kooperation klare Vorteile: "Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen in der Energieversorgung ist der Informationsaustausch untereinander in Verbindung mit der Erfahrung der EnBW von unschätzbarem Wert." Darin sind sich auch Udo Huber und Wolfram Röhrig, Geschäftsführer der Stromversorgung Sulz einig: "Den historischen Umbruch der Energieversorgung werden wir nur schaffen, wenn es uns gelingt, alle gesellschaftspolitischen Kräfte zu bündeln und auf diesen Weg mitzunehmen." Regionale Wertschöpfung Die Partner wollen insbesondere im Kreis Rottweil den
Ausbau regenerativer Energien prüfen, Projekte initiieren und
realisieren und auch selbst investieren. Philipp Marquart, Leiter des
EnBW-Regionalzentrums Heuberg-Bodensee bekräftigt: "Wir freuen uns, dass
wir in der Region an einem Strang ziehen. Durch die lokalen
Projektpartner bleibt die Wertschöpfung im Landkreis erhalten." Dies ist
auch den Aufsichtsratsvorsitzenden wichtig, die unisono erklären: "Wir
wollen vor allem auch erreichen, dass sich unser Engagement
wirtschaftlich aber auch energie- und klimapolitisch positiv für die
Region auswirkt." Das sehen die Geschäftsführer und -leiter genauso.
"Als Energieversorger im Landkreis sind wir an einem langfristigen und
nachhaltigen Engagement in unserer Region interessiert", ergänzt Peter
Kälble, Geschäftsführer der Stadtwerke Schramberg, stellvertretend für
seine Kollegen. Der Zusammenschluss der Stromversorger sei als breite
Plattform zu verstehen, um den Ausbau Zusatzinformation Die Partner aus dem Landkreis Rottweil planen, schon bald eine Dachgesellschaft zu gründen, um Projekte im Bereich erneuerbarer Energien gemeinsam anzugehen. Aktuell werden beispielweise die Standorte für neue Windkraftanlagen festgelegt. Hier sehen sich die Unternehmen vor Ort als erste Ansprechpartner für deren Umsetzung. Dies gelte erst recht für die neue gemeinsame Gesellschaft. Für jedes Einzelprojekt soll eine eigene, individuell ausgestaltete Tochter-Projektgesellschaft gegründet werden. Daran könnten sich neben den Gesellschaftern der Dachgesellschaft auch weitere natürliche oder juristische Personen beteiligen. Aufträge sollen schwerpunktmäßig an die Partner wie auch an Ingenieurbüros, Gewerbebetriebe und Unternehmen aus dem Landkreis Rottweil vergeben werden. Das Betätigungsfeld soll vornehmlich im Landkreis Rottweil liegen. Es wird aber nicht ausgeschlossen, dass auch Projekte außerhalb der Kreisgrenzen realisiert werden könnten. Ansprechpartner: Stromversorgung Sulz GmbH Ganz ohne Geknatter Mit satten 45 Sachen sind seit neuestem städtische Mitarbeiter auf fast geräuschloser Dienstfahrt in Sulz unterwegs, denn die Stromversorgung Sulz GmbH hat sich zwei Elektro-Mopeds als Blickfänger angeschafft.
Die Stromversorgung Sulz a.N. GmbH informiert - Stromversorgung Sulz a.N. GmbH ist ab 1. April 2010 neuer
Netzbetreiber in den Ortsteilen Ab dem 1. April 2010 übernimmt die Stromversorgung Sulz a.N. GmbH die Funktion des Stromnetzbetreibers im Netzgebiet der Ortsteile Holzhausen, Mühlheim und Bergfelden. Bislang wurden diese Netze von der EnBW Regional AG betrieben. Ab dem 1. April 2010 gelten somit in den übernommenen Netzgebieten ergänzend zu den Regelungen der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) die ergänzenden Bestimmungen der Stromversorgung Sulz a.N. GmbH. Ebenso sind für Netzanschlüsse, Netzzugang und Netznutzung die von der Stromversorgung Sulz a.N. GmbH veröffentlichten Verträge abzuschließen. Netzverträge, die mit der EnBW Regional AG abgeschlossen wurden, gehen zum 1. April auf die Stromversorgung Sulz a.N. GmbH als Rechtsnachfolgerin über. Bei Störungen erreichen Sie die Störungsstelle für die o.g.
Netzgebiete unter der In dem Zeitraum vom 22. Februar bis 5. März wird ein von der EnBW beauftragter Mitarbeiter die Stromzähler in Holzhausen, Mühlheim und Bergfelden ablesen. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeinsame Pressemitteilung Stromversorgung in Sulz wird neu geordnet Die Stadt Sulz am Neckar und die EnBW intensivieren ihre Partnerschaft Sulz am Neckar. Am Donnerstag, 3. Dezember 2009, unterzeichneten Bürgermeister Gerd Hieber, die Geschäftsführer der Stromversorgung Sulz GmbH Wolfram Röhrig und Udo Huber sowie Philipp Marquart, Leiter des EnBW-Regionalzentrums Heuberg-Bodensee, die Stromkonzessionsverträge für die insgesamt neun Teilgemeinden von Sulz. Die Verträge haben eine Laufzeit von 20 Jahren und bilden die Grundlage für die beschlossene Neuordnung der Energieversorgung, mit denen der Betrieb des Stromnetzes in Sulz neu aufgeteilt wird. Geplanter Fischaufstieg mit Wasserkraftschnecke als Bypassturbine
"Schneckenturbine" in die Gesamtmaßnahme integriert. |


