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Oktober 2016 / Digitalisierung der Energiewende

Die Energiewende schreitet voran. Bereits heute werden mehr als 30 Prozent des Stromverbrauchs
in Deutschland durch erneuerbare Energien gedeckt. Bis zum Jahr 2050 soll der Okostromanteil bei
über 80 Prozent liegen. Um dieses Ziel zu erreichen und gleichzeitig eine sichere und preisgünstige
Versorgung zu gewährleisten, müssen grundlegende Veränderungen in den bestehenden Strukturen
vorgenommen werden. Den Schlüssel hierzu bieten sogenannte intelligente Stromnetze. Es bedarf
einer "Digitalisierung der Energiewende".

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Pressemitteilung:

23.04.2012 / „Stromversorgung Sulz GmbH“ arbeitet im Kooperationsnetz Baden- Württemberg jetzt enger zusammen

Die Herausforderungen der Energiewende mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien
und der Netzinfrastruktur fordern einen engeren Schulterschluss . Zusammen mit
Stadtwerken, Netzgesellschaften und der EnBW Regional AG entwickelt die
Stromversorgung Sulz GmbH im neu gegründeten Kooperationsnetz Baden-
Württemberg gemeinsame Projekte - zum Beispiel in den Bereichen „Erzeugung
erneuerbarer Energien“ und „kaufmännischer IT-Systeme“ .

Um die Energiewende in Baden-Württemberg gemeinsam aktiv zu gestalten, haben sich im
März 2012 Stadtwerke und Netzgesellschaften im „Kooperationsnetz Baden-Württemberg“
zusammengeschlossen. Die EnBW Regional AG ist als Kooperationspartner ebenfalls mit
dabei.

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19.12.2011 / Gemeinsam stark für erneuerbare Energien

Vier kommunale Energieversorger aus dem Landkreis Rottweil wollen gemeinsam mit der EnBW Projekte für die erneuerbare Energieerzeugung entwickeln und umsetzen. Dazu haben vergangenen Freitag in Rottweil Vertreter der Energieversorgung Rottweil (ENRW), der Stadtwerke Schramberg, der Stromversorgung Sulz, der Gemeindewerke Hardt und der EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Energieerzeugung
Personen auf dem dem Foto von links:

Udo Huber, Techn. Geschäftsführer Stromversorgung Sulz GmbH
Wolfram Röhrig, Kfm. Geschäftsführer Stromversorgung Sulz GmbH
Gerd Hieber, Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister der Gemeinde Sulz am Neckar
Herbert Halder, Werkleiter Gemeindewerke Hardt Eigenbetrieb und Bürgermeister
Peter Kälble, Geschäftsführer Stadtwerke Schramberg GmbH & Co. KG
Philipp Marquart, Leiter des EnBW-Regionalzentrums Heuberg-Bodensee EnBW Regional AG
Ralf Broß, Aufsichtsratsvorsitzender ENRW und Oberbürgermeister der Stadt Rottweil
Christoph Ranzinger, Geschäftsführer ENRW Energieversorgung Rottweil GmbH & Co. KG
Thomas Herzog, Aufsichtsratsvorsitzender Stadtwerke Schramberg GmbH & Co. KG und Oberbürgermeister der Stadt Schramberg
Ulrich Kirner, Beteiligungsmanagement EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH

Beitrag zur Energiewende

"In der aktuellen politischen Diskussion wird immer wieder herausgestellt, dass zur Erreichung der Ausbauziele interkommunale Zusammenarbeit erforderlich ist. Mit einer gemeinsamen Gesellschaft wollen wir einen weiteren Schritt in diese Richtung machen", unterstreichen die Aufsichtsratsvorsitzenden. Mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen bringen die Partner ihr Know-how bei der Erzeugung und Verteilung von Energie aus Sonne, Wasser, Wind, Geothermie und Biogas ein. "Wir Energieversorger vor Ort leisten schon jetzt mit unseren regionalen Projekten einen Beitrag zur Energiewende", erklären Christoph Ranzinger und Peter Kälble, Geschäftsführer der ENRW und der Stadtwerke Schramberg. So betreiben die Stadtwerke Schramberg bereits eine Windkraftanlage und sechs Solaranlagen - darunter zwei Bürgersolaranlagen, die Stromversorgung Sulz ein Wasserkraftwerk am Neckar, die ENRW eine Biogasanlage zur Nahwärmeversorgung und die Gemeindewerke Hardt diverse Photovoltaikanlagen. Die EnBW bringt ihre Erfahrung ein, die sie beispielsweise mit Wasserkraftwerken wie auch mit dem Eigenbetrieb und der Netzeinbindung zahlreicher EEG-Anlagen unterschiedlicher Größe macht. Außerdem begleitet der Energieversorger mittlerweile 45 Bürger-Energiegenossenschaften im Land.

Kräfte bündeln

Wenn es darum geht, regionale Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien zu verwirklichen, sieht EnBW-Beteiligungsmanager Ulrich Kirner in einer solchen Kooperation klare Vorteile: "Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen in der Energieversorgung ist der Informationsaustausch untereinander in Verbindung mit der Erfahrung der EnBW von unschätzbarem Wert." Darin sind sich auch Udo Huber und Wolfram Röhrig, Geschäftsführer der Stromversorgung Sulz einig: "Den historischen Umbruch der Energieversorgung werden wir nur schaffen, wenn es uns gelingt, alle gesellschaftspolitischen Kräfte zu bündeln und auf diesen Weg mitzunehmen."

Regionale Wertschöpfung

Die Partner wollen insbesondere im Kreis Rottweil den Ausbau regenerativer Energien prüfen, Projekte initiieren und realisieren und auch selbst investieren. Philipp Marquart, Leiter des EnBW-Regionalzentrums Heuberg-Bodensee bekräftigt: "Wir freuen uns, dass wir in der Region an einem Strang ziehen. Durch die lokalen Projektpartner bleibt die Wertschöpfung im Landkreis erhalten." Dies ist auch den Aufsichtsratsvorsitzenden wichtig, die unisono erklären: "Wir wollen vor allem auch erreichen, dass sich unser Engagement wirtschaftlich aber auch energie- und klimapolitisch positiv für die Region auswirkt." Das sehen die Geschäftsführer und -leiter genauso. "Als Energieversorger im Landkreis sind wir an einem langfristigen und nachhaltigen Engagement in unserer Region interessiert", ergänzt Peter Kälble, Geschäftsführer der Stadtwerke Schramberg, stellvertretend für seine Kollegen. Der Zusammenschluss der Stromversorger sei als breite Plattform zu verstehen, um den Ausbau
gemeinsam voranzubringen und die Akzeptanz zu fördern. Das schließt neben den Energieversorgern auch weitere Beteiligte mit ein. Bei der Umsetzung konkreter Projekte vor Ort sollen sich die benachbarten Kommunen aus dem Landkreis gleichfalls beteiligen können. Sie gilt auch für die Bürgerinnen und Bürger, beispielsweise in Form von Genossenschaften.

Zusatzinformation

Die Partner aus dem Landkreis Rottweil planen, schon bald eine Dachgesellschaft zu gründen, um Projekte im Bereich erneuerbarer Energien gemeinsam anzugehen. Aktuell werden beispielweise die Standorte für neue Windkraftanlagen festgelegt. Hier sehen sich die Unternehmen vor Ort als erste Ansprechpartner für deren Umsetzung. Dies gelte erst recht für die neue gemeinsame Gesellschaft. Für jedes Einzelprojekt soll eine eigene, individuell ausgestaltete Tochter-Projektgesellschaft gegründet werden. Daran könnten sich neben den Gesellschaftern der Dachgesellschaft auch weitere natürliche oder juristische Personen beteiligen. Aufträge sollen schwerpunktmäßig an die Partner wie auch an Ingenieurbüros, Gewerbebetriebe und Unternehmen aus dem Landkreis Rottweil vergeben werden. Das Betätigungsfeld soll vornehmlich im Landkreis Rottweil liegen. Es wird aber nicht ausgeschlossen, dass auch Projekte außerhalb der Kreisgrenzen realisiert werden könnten.

Ansprechpartner:

Stromversorgung Sulz GmbH
Wolfram Röhrig / Udo Huber
Kfm. / Techn. Geschäftsführer
Tel.: 07454/9650-42 / -58
wolfram.roehrig@sulz.de / udo.huber@sulz.de


Ganz ohne Geknatter
Neue Sulzer Dienstmopeds fahren mit Strom aus purer Wasserkraft

Mit satten 45 Sachen sind seit neuestem städtische Mitarbeiter auf fast geräuschloser Dienstfahrt in Sulz unterwegs, denn die Stromversorgung Sulz GmbH hat sich zwei Elektro-Mopeds als Blickfänger angeschafft.

PDF Icon Lesen Sie mehr...  Sulzer Chronik / Donnerstag, 26. Mai 2011


Die Stromversorgung Sulz a.N. GmbH informiert

- Stromversorgung Sulz a.N. GmbH ist ab 1. April 2010 neuer Netzbetreiber in den Ortsteilen
Holzhausen, Mühlheim und Bergfelden

Ab dem 1. April 2010 übernimmt die Stromversorgung Sulz a.N. GmbH die Funktion des Stromnetzbetreibers im Netzgebiet der Ortsteile Holzhausen, Mühlheim und Bergfelden. Bislang wurden diese Netze von der EnBW Regional AG betrieben. Ab dem 1. April 2010 gelten somit in den übernommenen Netzgebieten ergänzend zu den Regelungen der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) die ergänzenden Bestimmungen der Stromversorgung Sulz a.N. GmbH. Ebenso sind für Netzanschlüsse, Netzzugang und Netznutzung die von der Stromversorgung Sulz a.N. GmbH veröffentlichten Verträge abzuschließen. Netzverträge, die mit der EnBW Regional AG abgeschlossen wurden, gehen zum 1. April auf die Stromversorgung Sulz a.N. GmbH als Rechtsnachfolgerin über.

Bei Störungen erreichen Sie die Störungsstelle für die o.g. Netzgebiete unter der
Rufnummer 0800-3629-477.

In dem Zeitraum vom 22. Februar bis 5. März wird ein von der EnBW beauftragter Mitarbeiter die Stromzähler in Holzhausen, Mühlheim und Bergfelden ablesen.

Wir danken für Ihr Verständnis.


Gemeinsame Pressemitteilung
3. Dezember 2009

Stromversorgung in Sulz wird neu geordnet

Die Stadt Sulz am Neckar und die EnBW intensivieren ihre Partnerschaft Sulz am Neckar. Am Donnerstag, 3. Dezember 2009, unterzeichneten Bürgermeister Gerd Hieber, die Geschäftsführer der Stromversorgung Sulz GmbH Wolfram Röhrig und Udo Huber sowie Philipp Marquart, Leiter des EnBW-Regionalzentrums Heuberg-Bodensee, die Stromkonzessionsverträge für die insgesamt neun Teilgemeinden von Sulz. Die Verträge haben eine Laufzeit von 20 Jahren und bilden die Grundlage für die beschlossene Neuordnung der Energieversorgung, mit denen der Betrieb des Stromnetzes in Sulz neu aufgeteilt wird.

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Geplanter Fischaufstieg mit Wasserkraftschnecke als Bypassturbine

FischpassGemäß EU-Richtlinie soll die Durchgängigkeit der Flussläufe, die durch Wehranlagen unterbrochen sind, wieder hergestellt werden. Die Stromversorgung Sulz a.N. GmbH baut daher derzeit einen neuen Fischpasses. Parallel dazu wird eine weitere Turbine als
"Schneckenturbine" in die Gesamtmaßnahme integriert.

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